15.05.2011 - Torsten Marx: Rang 10 im Schlamm von Saalhausen
Beim zweiten Lauf der internationalen Mountainbike Bundesliga macht der einsetzende Regen vielen Fahrern zu schaffen. BlackTusk-Pilot Torsten Marx rast auf dem Germina-29er aber weit in die Punkte hinein auf Platz 10.
Marcel Reiser beendet das Rennen auf Rang 31. Regenrennen sind nicht Jedermanns Sache. Torsten Marx scheint damit aber immer besser zurecht zu kommen – was der Hechinger am vergangenen Sonntag beim zweiten Lauf der internationalen Bundesliga in Saalhausen eindruckvoll unter Beweis stellte. Mit einer aggressiven ersten Runde katapultierte sich Marx gleich weit nach vorne im Feld und war nicht nur von seiner Physis, sondern auch vor allem in den Abfahren von seinem 29er-Bike der Marke Germina begeistert. „Ich hatte bergauf super Beine, und bergab das Gefühl, dass das Rad viel Grip hatte und mich so sicher und schnell die aufgeweichte Piste hinunter brachte“, so Marx. Auf Rang 10 hatte er sich bereits nach 4 von 8 Runden festgesetzt und verwaltete den Vorsprung bis ins Ziel. „Ein Top10-Rang war mein Ziel.
Da es nun eine Punktlandung war, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Ich habe gezeigt, dass die Formkurve nach oben zeigt und gehe nun gestärkt an die nächsten wichtigen Aufgaben“.
Marx wird, wie sein Teamkollege Rene Tann, am kommenden Wochenende beim Weltcup in Dalby Forest auf Jagd nach UCI-Punkten und damit auf Jagd nach einem Rang unter den besten 60 der Welt gehen. Rene Tann musste das Bundesligarennen aufgrund einer Erkrankung leider auslassen. Er befindet sich aber auf dem Weg der Besserung und greift in England wieder voll an. Marathon-Pilot Marcel Reiser nahm das Saalhausener Rennen als Aufbaurennen und war bis Mitte der ersten Runde überraschend weit vorne im Feld – in etwa an 20. Position – zu finden. Die schlammigen Bedingungen machten dem Nachwuchsfahrer allerdings bedeutend mehr zu schaffen als Teamkollege Marx, so dass er nie an sein physisches Limit heranfahren konnte, und durch Bodenkontakte oder Laufeinlagen nie einen Rhythmus fand. Auf Rang 31 beendete Reiser das Rennen. „Es war ne gute Erfahrung für mich. Allerdings fehlt mir im Schlamm noch die Reife, mich trotz allen Umständen noch mehr durchzubeißen. Ich habe einfach zu dumme Fehler gemacht, aber es war ne gute, schnelle Einheit. Am kommenden Wochenende beim Marathon in Bad Wildbad sollte mir das dann weiterhelfen“, blickt der Tieringer zuversichtlich auf sein nächstes wichtiges Rennen für das BlackTusk Racing Team.