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AKTUELLES MADE IN GERMINA

28.03.2011 - Reiser´s Traum vom Sieg „platzt“

Langstrecken-Spezialist Marcel Reiser (BlackTusk Racing Team) hat bei der Aphrodite Trophy in Zypern den Sieg knapp verpasst und musste sich mit Rang 2 nach 75 Kilometern und 2300 Höhenmetern am Ende nur Stefan Danowski (Trenga De) geschlagen geben. Zehn Kilometer vor dem Ziel hatte Reiser noch 1,5 Minuten Vorsprung auf Danowski herausgefahren – dann aber zerstörte ein Plattfuss alle Träume vom ersten Langstreckensieg seiner Karriere.

Trotz allem ein sehr guter Auftakt für den 24-Jährigen in die Saison 2011. Bereits am Freitag zuvor hatte er sich der Konkurrenz beim Cross-Country-UCI-C2-Rennen in Strovolos gestellt. Auf einem cross-ähnlichen Stadtkurs war Rang 10 und damit erste Weltranglistenpunkte das erklärte Ziel.

„In Runde 1 von 9 lag ich noch auf Rang 16, arbeitete mich dann aber vor und hatte als 13. die Gruppe bis Rang 9 schon in Sichtweite, als mir genau drei Dornen im Reifen die Arbeit zunichte machten und den „Gewinn“ meiner ersten Punkte in der olympischen Disziplin versagten. Ich hatte aufgrund des zulässigen Gepäckgewichts und Platzmangel keinen 2. Laufradsatz mit dabei – das wurde mir am Ende zum Verhängnis“, so Reiser – der etwas enttäuscht und doch frohen Mutes aus Zypern zurückkehrt.

Torsten Marx und René Tann vertraten die Teamfarben derweil bei der Kamptal-Trophy in Langenlois (AUT). In einem spannenden Rennen, das vom Tschechen Jaroslav Kulhavy dominiert wurde, klassierten sich Tann und Marx auf den Rängen 19 bzw. 31.

René ist vom Start sehr gut weggekommen, hat sich in der Spitzengruppe eingereiht und hatte stellenweise das Feld angeführt. In der zweiten Runde musste er die Führenden ziehen lassen und fiel bis auf den 25 Rang zurück, fand aber wenig später seinen Tritt wieder und schob sich wieder auf den 19. Rang nach vorn und war damit bester Deutscher. René: "Die Geschwindigkeit mit den Besten mitzugehen habe ich bereits, nur noch nicht über die gesamte Distanz. Aber das ist nicht schlimm, bis zum Bundesligaauftakt in Münsingen und dem ersten Weltcup in Südafrika werde ich das Tempo über die gesamte Renndauer halten können." 


Torsten ist kurz nach dem Startschuss nicht so gut, wie sein Teamkollege weggekommen und reihte sich um Platz 50 ein. Aber schon im Laufe der zweiten Runde überholte er 20 Kontrahenten. In den nächsten beiden Umläufen arbeitete er sich auf Platz 25 vor, bis ihn ein Kettenklemmer zweimal zum Absteigen zwang und er dadurch wieder 10 Plätze verlor. Am Ende überquerte er als 31. die Ziellinie und war damit zweitbester Deutscher. Torsten: "Momentan sind die Spitzenleistungen noch nicht drin, das war aber in der Planung auch noch nicht vorgesehen, die Saison ist sehr lang und unsere Schwerpunkte kommen erst. Mein Speed kommt allmählich und die Fortschritte gegenüber den Rennen in Zypern sind klar erkennbar, es passt."